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Was ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz?

Was ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz? Häufig sagt man Alzheimer und meint gleichzeitig Demenz, ohne sich über einen Unterschied der beiden Begriffe bewusst zu sein. Generell weiss man, was gemeint ist. Dennoch ist es wichtig deutlich zu machen, dass jeder Alzheimer eine Form von Demenz ist, umgekehrt jedoch nicht jede Demenz ein „Alzheimer“ ist.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über:
I. Was ist eine Demenz?
II. Was bedeutet Alzheimer?
III. Lässt sich Demenz vermeiden?

Was ist eine Demenz?

Demenz (lat. Demens „ohne Geist“) ist der Überbegriff für Krankheitsbilder, die sich auf den Verlust geistiger, emotionaler und sozialer Fähigkeiten als Folge einer Gehirnschädigung beziehen. Folglich ist der Betroffene nicht mehr im Stande alltägliche Aktivitäten selbstständig zu bewältigen.

Von der Krankheit sind insbesondere betroffen:

  • Das Arbeitsgedächtnis
  • Das Denkvermögen
  • Die Sprache
  • Die Motorik

Bei manchen Formen ist sogar die Persönlichkeitsstruktur beeinträchtigt. In Deutschland leiden etwa 1,3 Millionen Menschen an Demenz. Das Risiko nimmt mit dem Alter zu, so leidet im Alter zwischen 65 und 69 Jahren jeder 20. an einer Demenz, zwischen 80 und 90 sogar fast jeder 3. Aufgrund des demografischen Wandels nimmt der Anteil der Demenzerkrankten enorm zu. Für das Jahr 2030 wird ein Anstieg auf 2,5 Millionen Betroffene prognostiziert. Es wird zwischen den Hauptdemenzformen Alzheimer-Demenz, Vaskuläre Demenz oder Morbus Pick unterschieden.

Was bedeutet Alzheimer?

Der Alzheimer ist mit 60 Prozent die häufigste Erkrankungsform der Demenz. Das stellt wohl den entschiedensten Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz dar. Die Krankheit wurde nach dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt. Hierbei werden in speziellen Arealen des Gehirns Nervenzellen zu Grunde gerichtet, indem das Gleichgewicht des Botenstoffs Glutamats gestört wird. Als Folge schwindet das Gedächtnis. Irgendwann bricht das geistige Leistungsvermögen zusammen, die Persönlichkeit verändert sich, bis der Betroffene schließlich gänzlich in seiner eigenen Welt lebt. Bei der Behandlung der Alzheimer-Demenz ist es wichtig die Störungen im Bereich der Botenstoffe durch Gabe von Antidementiva positiv zu beeinflussen und somit das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Generell sind Frauen und Männer in gleichem Maße anfällig für die Alzheimerkrankheit. Da aber Frauen durchschnittlich etwa 6 Jahre länger leben und da die Erkrankung mit fortschreitendem Alter zunimmt, sind circa 70 Prozent der Alzheimer-Erkrankten weiblich.

Lässt sich Demenz vermeiden?

Leider gibt es bisher weder eine effektive Behandlungsmethode gegen Demenz, noch können Verhaltensweisen das Risiko auf 0 senken. Sehr wohl zeigen Studien, dass mental aktive Menschen ein um circa 46% geringeres Demenzrisiko besitzen, doch sind dies Durchschnittswerte. Als Faustregel gilt: Umso geistig aktiver man ein Leben lang ist, desto höher die sogenannte kognitive Reserve, die es ermöglicht die Folgen einer Demenz länger auszugleichen.

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Alzheimer Demenz

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