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Das Langzeitgedächtnis

Das Langzeitgedächtnis kann Informationen über einen sehr langen Zeitraum behalten. Es ist das dauerhafte Speicher-System unseres Gehirns. Erst was von unserem Gehirn als relevant, also wichtig eingestuft wird, gelangt auch in das Langzeitgedächtnis. Dabei handelt es sich um Informationen wie Wissen, Erfahrungen und Eindrücke. Das Langzeitgedächtnis kann durch Training verbessert werden. Wenn eine Information in das Langzeitgedächtnis übertragen wird, dann kommt es zu neuen Verbindungen der Nervenzellen (Neuronen) untereinander, wo diese über Wochen, Monate, Jahre oder sogar ein ganzes Leben lang abgespeichert werden.

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Können Informationen vergessen werden?

Ja! Auch das Langzeitgedächtnis kann Erfahrungen, Fakten und Fähigkeiten vergessen, wenn sie nicht regelmäßig gebraucht werden. Häufig können diese Erinnerungen jedoch wieder sehr schnell aufgefrischt werden, da die neuronale Verbindungen nicht etwa vollständig abgebaut werden, sondern sich nur zurückbilden (Zum Beispiel Fahrrad fahren wird nicht grundsätzlich verlernt, auch wenn das Fahrrad nicht regelmäßig benutzt wird). Im Gegensatz zum Kurzzeitgedächtnis oder dem sensorischen Register hat das Langzeitgedächtnis des Menschen keine begrenzte Kapazität. Das bedeutet, es ist unbegrenzt aufnahmefähig.

Wie wird das Langzeitgedächtnis unterteilt?

Die wichtigsten Bestandteile sind das episodische Gedächtnis, das semantische Gedächtnis und das prozedurale Gedächtnis. Allgemein spricht man aber von einer Unterteilung in:

  • Das deklarative Gedächtnis: Hier werden Fakten und Ereignisse gespeichert, die entweder mit dem eigenen Leben (episodisch) oder mit dem sogenannten 'Weltwissen' zu tun haben, wie beispielsweise die Historie oder politische Informationen (semantisch).
  • Das prozedurale Gedächtnis: Aufnahme, Überführung, Speicherung und Abruf laufen hier unbewusst ab. Hierzu gehören etwa Bewegungsabläufe wie Schwimmen, Laufen, Tanzen, Ski fahren.

Die Merkspanne der jeweiligen Information im Langzeitgedächtnis nimmt mit der Wichtigkeit, der Anzahl der Assoziationen und dem emotionalen Empfinden zu.

Welche Prozesse gibt es im Langzeitgedächtnis?

Das Langzeitgedächtnis gehört, neben dem sensorischen Gedächtnis und dem Arbeitsgedächtnis, zu dem modernen Mehrspeichermodell des Gehirns. Es laufen wahnsinnig viele Prozesse im ihm ab. Allgemein geht man aber von 4 Hauptfunktionen aus:

  • Lernen und Enkodierung: Speicherung neuer Informationen
  • Behalten und Konsolidierung: Relevante Informationen werden durch regelmäßiges abrufen im Langzeitgedächtnis behalten.
  • Erinnern und Abruf: Wiederherstellung von im Langzeitgedächtnis vorhandenen Inhalten.
  • Vergessen: Der Verfall von Gedächtnisinhalten, weil sie zu selten gebraucht werden oder Überschneidungen von konkurrierenden Reizen.

Das Langzeitgedächtnis kann trainiert werden

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