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Die Wortfindungsstörung

Die Wortfindungsstörung kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auftreten. Bei Kindern handelt es sich meistens jedoch um eine vorübergehende Beeinträchtigung. Wortfindungsstörungen sollten zunächst unbedingt von einem Therapeuten behandelt werden. Die Medizin unterscheidet dabei zwischen Aphasie, Dysphasie und der kognitiven Dysphasie. Eine Aphasie kann durch Verletzungen des Nervensystems oder andere Schäden wie zum Beispiel durch Tumore oder Hirnblutungen entstehen. Die Dysphasie ist eine leichte Form von Aphasie. Bei einer kognitiven Dysphasie hingegen ist die Sprachstörung eine Folgestörung, verursacht durch beeinträchtigte kognitive Basisfunktionen, die vor allem die Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionen betreffen. Wortfindungsstörungen fallen zumeist dadurch auf, dass teils sehr lange Pausen in einer Unterhaltung entstehen. Dies ist nicht verwunderlich, denn der Betroffene versucht in diesem Moment das passende Wort zu finden. Zudem kann die Auswahl der Worte sowie die Form fehlerhaft sein.

Die möglichen Ursachen einer Wortfindungsstörung

Die häufigsten Ursachen einer Wortfindungsstörung sind krankhafter Natur und treten auf, wenn sprachlich relevante Bereiche des Gehirns beschädigt werden. Das kann zum Beispiel geschehen durch:

  • Einen Schlaganfall
  • Tumore im Gehirn
  • Eine Hirnhautentzündung
  • Unfälle mit einem daraus resultierenden Schädel-Hirn-Trauma
  • Demenzen, wie beispielsweise Alzheimer

Kann man die Wortfindungsstörung behandeln?

Ja, die Beeinträchtigung kann durch eine gezielte Therapie behandelt werden, genauer gesagt durch eine Sprachtherapie. Diese dauert möglicherweise sehr lange und sollte mindestens 4 Stunden in der Woche stattfinden. Eine Sprachtherapie unterteilt sich in mehrere Phasen:
  • Phase I: Das ist die Phase, in der die Aktivierung stattfindet. Sie dient der Stimulation der Sprache und dauert, je nach Patient, zwischen 4 bis 6 Wochen. Sie findet überwiegend in einer Einzeltherapie statt.
  • Phase II: Sie beschäftigt sich mit sprachsystematischen Störungen und findet zuerst in einer Einzeltherapie, später in einer Gruppentherapie statt.
  • Phase III: Die Konsolidierungsphase in der die Patienten üben, ihre Sprache so gut wie möglich einzusetzen und zu
    gebrauchen.

Übungen der Sprachtherapie können beispielsweise aus Kategorisierungen bestehen, wie zum Beispiel Kuh = Tier und der Apfel = Obst oder aus der Abfrage von speziellen Merkmalen, wie etwa Kuh = gefleckt, gibt Milch oder Apfel = grün, rot, saftig, essbar.

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