Das "PFIFF"-Projekt: Gehirntraining bei älteren Arbeitnehmern

Das PFIFF-Projekt, bei dem verschiedene kommerzielle kognitive Trainings zum Einsatz kamen, liefert empirische Beweise dafür, dass sich Gehirntraining positiv auf kognitive Fähigkeiten auswirkt.

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Deutschland befindet sich im demografischen Wandel. Somit steigt auch das Durchschnittsalter der Arbeitenden. Wie schon in unserem Bericht “Vergessen wir im Alter mehr?” dargestellt, lässt nicht nur unser Gedächtnis nach. Es geht uns auch die Fähigkeit Neues zu lernen nach und nach verloren.

Und es kommt noch schlimmer, wie Prof. Michael Falkenstein, Leiter im Bereich Alternsforschung am Institut für Arbeitsforschung der Universität Dortmund, in seinem Vortrag über die geistige Leistungsfähigkeit älter werdender Arbeitnehmer bemerkt. Der Verlauf kognitiver Funktionen im mittleren Erwachsenenalter (zwischen 40 und 50 Jahren), ist bestimmend für die Gedächtnisleistungen, die wir im höheren Alter vollbringen können. Das heißt, dass man gerade im mittleren Alter einem Abfall der kognitiven Fähigkeiten vorbeugen, im Idealfall sogar eine Steigerung herbeiführen sollte, um starke kognitive Einschränkungen im Alter zu vermeiden.

Die PFIFF-Studie

Aus diesem Grund wurde das Projekt PFIFF (Programm zur Förderung und zum Erhalt intellektueller Fähigkeiten für ältere Arbeitnehmer) ins Leben gerufen. Hier wurden Beschäftigte mit repetetiven Tätigkeiten der Opel AG in Bochum getestet. Sie wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, eine dieser Gruppen erhielt ein rein PC-gestütztes kognitives Training, welches aus verschiedenen kommerziell erhältlichen Übungen zusammengestellt wurde. Die andere Gruppe wurde vorerst nicht trainiert. Es gab eine Messung vor und unmittelbar nach der Testphase, und noch eine weitere 3 Monate später.

Leistungssteigerung kognitiver Fähigkeiten

Festgestellt wurde ein Anstieg einiger wichtiger kognitiven Fähigkeiten in der Testgruppe, sowie ein Sinken der Fehlerrate in einer Testbatterie zur Aufmerksamkeitsprüfung (TAP). Die Ergebnisse bei der darauffolgenden Messung, drei Monate nach Ende der Testphase, schließen auf eine verzögerte Leistungsteigerung und Stabilisierung der kognitiven Fähigkeiten. Es zeigte sich ein Anstieg in allen, für das (Arbeits-)Leben wichtigen Bereichen. So wurde die Fähigkeit, schneller zu denken verbessert und weiterhin zeigte sich eine positive Auswirkung auf ausführende Prozesse des Arbeitsgedächtnisses.

Fazit

Abschließend kann man sagen, dass sich mit computergestütztem kognitiven Training, wie es hier auf NeuroNation angeboten wird, ein “Einrosten” des Gehirns vermeiden lässt. Und nicht nur in mittlerem Alter, sondern auch bei jungen und älteren Menschen wirkt Gehirnjogging, wie unter anderem die COGITO-Studie zeigt. Also zögern Sie nicht und beginnen sie mit dem Training auf NeuroNation.

Pfiff

  • LPS 6 erfasst Wortflüssigkeit und kognitive Flexibilität (Generierung so vieler Wörter wie möglich aus drei vorgegebenen Anfangsbuchstaben)
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