Vergessen wir im Alter mehr?

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Wie war das noch einmal mit…? Ich traf gerade…? Wir Menschen vergessen! Nicht absichtlich. Auch nicht gerne. Es ist vielmehr eine Tatsache, um die keiner von uns auf Dauer herum kommt.

Unsere Schaltzentrale ist recht wählerisch, wenn es um ihren Speicher geht. Nicht alles, was wir mit unseren Sinnen aufnehmen, findet automatisch den Weg vom Ultrakurzzeitgedächtnis ins Kurzzeitgedächtnis, und von dort aus ins Langzeitgedächtnis. Studien, wie z. B. die des Max-Planck-Insituts, belegen andererseits, dass unser Gehirn – so unglaublich es klingt – fast nichts vergisst. Dafür filtert und sortiert es umso mehr aus. Aktuelles oder immer wieder Erlebtes präsentieren sich auf den obersten Rängen. Informationen und Erinnerungen aus dieser Sparte sind jederzeit abrufbar und präsent.

Hingegen landet Belangloses wie „Wäsche aufhängen am 13. Januar um 07:17 Uhr“ auf den hintersten Rängen. Das Gehirn schiebt fade Details und selten gebrauchtes Material gerne in eine der unteren Schubladen unseres Bewusstseins.

Verschwinden die Informationen einfach?

Nichts geht dabei für immer verloren! Alles kann aktiviert und wieder „hochgeladen“ werden. Nervenzelle A „spinnt“ sich ihren Weg zu Nervenzelle B. Bildet sich dort eine Kontaktstelle (Synapse), beginnt ein reger Informationsaustausch. Der Mensch erinnert sich (wieder).

Vergessen schwer gemacht!

Es ist sehr wichtig, sein Gehirn in jedem Lebensalter fit zu halten. Gedächtnistraining in Form von Kreuzworträtsel oder Gehirntraining, auch kleine Denksportaufgaben, bringen dabei sehr viel ein. Studien berichten, dass Menschen jenseits der 70 unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden und Nahzeiterlebnisse oft vergessen. Die Ursachen sind vielfältig. Graue Zellen altern wie jede andere Zelle unseres Körpers. Sie altern, sterben und bilden neue Zellen, aber nur dann, wenn sie durch gezieltes Training zur Neubildung motiviert werden. Um die Gehirnzellen auf Trab zu halten, eignen sich besonders gut NeuroNation-Übungen wie z. B. Profi Addierer oder Ultrakurzzeit Merker, die sowohl das Arbeitsgedächtnis als auch die Konzentrationsfähigkeit verbessern.

Prophylaxe durch Gehirnsport?

Altersbedingte chronische Krankheiten wie zum Beispiel Parkinson, Alzheimer oder Hirndurchblutungsstörungen stoppt die Wissenschaft mit Gehirnjogging oder Gedächtnistraining zwar nicht. Jedoch kann der Verlauf verzögert werden. Weiterhin können Langzeitbeschwerden in jedem Fall gemindert werden.

Training für unterwegs

Mit dem Neuronation Vademecum können Sie jetzt jederzeit auch unterwegs und auch draußen ihr Gehirn trainieren.

Wer mit 70, 80, 90 oder sogar 100 Jahren mentale Kraft tankt, sichert sich ein großes Stück Freiheit und ölt den Motor jener Maschine, von der unser Denken ausgeht!

Übrigens belegt eine Studie der North Carolina State University, dass Senioren umso besser bei Gedächtnistests abschneiden, je höher sie ihre Gedächtnisleistung einschätzen.

Denken Sie also positiv und vergessen Sie nicht: Ihr Gehirn ist dankbar für jede Anregung. Durch Glaube, Freude und stete Herausforderungen!

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