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Das Leben im Alter geht uns alle an

Fit alternDas Alter ist ein Lebensabschnitt, welches sich auf das Lebensalter zwischen einem mittleren Erwachsenenalter und dem Sterben bezieht. Im Alter lassen meistens die Aktivitäten nach und ein langsam sind körperliche und mentale Einschränkungen zu bemerken. Das wird auch als Seneszenz bezeichnet.

Das Alter wird in den verschiedensten Kulturen unterschiedlich bewertet

Je nach Kultur und Religion werden ältere Menschen unterschiedlich behandelt. In der Gesellschaft werden sie in vielen Kulturen besonders geehrt. In anderen Kulturen werden sie eher abgeschoben und sich selbst überlassen. Im Judentum ist das Alt sein ein idealer Lebensumstand, der von allen geachtet und erstrebt wird. Diese Basis ist bei den Christen und Juden gleich. Es heißt, dass ein langes, erfülltes Leben ein Geschenk Gottes ist. Ein langes Leben wird denen versprochen, die ihren Vater und ihre Mutter ehren und keine falschen Gewichte verwenden. In der Antike wurden viele ältere Menschen einfach ausgegrenzt. Heute wird das Alter unterschieden nach Alter (ab 60 Jahre), Greisenalter (ab 70 Jahre) und dem hohen Alter (ab 80 Jahren). Viele Auffassungen über das Alter haben ihren Ursprung tatsächlich aus dem Alten Testament.

Die Alterspolitik ist noch nicht lange ein Thema

Der Begriff Alterspolitik ist noch gar nicht so alt. Dieser Bereich der Politik nimmt immer mehr als öffentlicher Aufgaben- und Handlungsbereich Formen an. Altersfragen sind immer eine große Herausforderung und aufgrund der Entwicklung äußerst dringlich. Dabei geht es nicht unbedingt nur um die Altersarmut, die in der heutigen Zeit immer mehr Debatten auslöst, sondern auch um den täglichen Umgang mit älteren Menschen und dessen Bedürfnisse. Die ältere Bevölkerung nimmt immer mehr zu, wodurch viele Diskussionen über gesellschaftliche Bedingungen, Forderungen bezüglich der qualitativen Lebensbedingung und qualitative Aspekte zum Thema Altern diskutiert werden. Das war vor ein paar Jahren noch nicht so ein großes Thema wie heute. Eine Alterspolitik ist nur der Oberbegriff für die Maßnahmen, die zur Durchsetzung der Gestaltung des öffentlichen Lebens und der Ziele zugunsten älterer Menschen. Auch im Alter sollen Menschen als gleichberechtigte Mitglieder in der Gesellschaft zählen. Zielsetzung sollte also die Förderung der Autonomie aller älteren Menschen sein. Die Politik findet in gemeindenaher Form statt und siedelt sich auf drei Ebenen (Kanton, Bund und Gemeinden) an. Einige Gemeinden haben Altersleitbilder entwickelt, wobei die älteren Einwohner aktiv mit einbezogen werden. Durch das hohe Aufkommen sind inzwischen einige Alterskommissionen und Seniorenräte entstanden.

Ältere Menschen müssen mehr in die Gesellschaft einbezogen werden

Ältere Menschen brauchen zumeist nicht nur Hilfe beim täglichen Leben, sondern auch Aktivitäten. Die Interessen der Betroffenen sind hierbei sehr unterschiedlich. Viele Wohlfahrtsorganisationen und Verbände bieten verschiedene Kurse, Treffen und Kurzfahrten speziell für ältere Menschen an. Das soll vor allem dem Zwecke dienen, dass Menschen im hohen Alter nicht vereinsamen und mobil bleiben. Nur weil jemand alt ist, heißt das noch lange nicht, dass er nicht noch etwas mit anderen Menschen zusammen erleben möchte. Speziell Kaffeetrinken, Weihnachtsfeiern und Konzerte bringen regelmäßig Menschen im hohen Alter zusammen, die Klönen und sich über die täglichen Probleme austauschen können. Hierfür stehen staatliche und freiwillige Mitarbeiter der unterschiedlichen Verbände und Organisationen zur Verfügung, die täglich eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft leisten. Dazu kommt, dass viele Senioren und Seniorinnen immer mehr Einfluss nehmen und ihr Selbstbewusstsein zeigen.

Pflege ist ein großes und wichtiges Thema

Nicht jeder, der ein bestimmtes Alter erreicht hat, ist noch in der Lage sich selbst zu versorgen und aktiv an der Gemeinschaft teilzunehmen. Die AWO ist der Meinung, dass bis zum Jahr 2020 die Zahl der Pflegebedürftigen auf 700.000 Betroffene steigen wird. Die Bundesregierung hat hier großen Handlungsbedarf und muss bereits jetzt mit den entsprechenden Reformen beginnen. Nur so ist es möglich, den betroffenen Menschen eine ausreichende und menschenwürdige Pflege zu ermöglichen. Die Pflegeversicherung alleine reicht bei diesem Zuwachs schon lange nicht mehr aus. Themen wie Fachkräftemangel im Pflegebereich, die Versorgung von Demenzerkrankten und die Auflösung der alten, starren Strukturen stehen ganz oben auf der Warteliste. Bisher ist die Pflege im Alter auf drei Stufen aufgeteilt. Das ist nicht mehr zeitgemäß und viel zu schematisch angelegt.

Das Problem der Überbürokratisierung

Außerdem ist die Überbürokratisierung im Pflegebereich ein großes Problem. Eine vernünftige Pflege bedarf einer differenzierten Systematik. Der Zeitzuschlag von 30 Minuten für den höheren Aufwand der Betreuung eines Demenzkranken Pflegebedürftigen reicht nicht aus. Ein Problem ist, dass die Ausstattung des Personals je nach Kassenlage auf dem Rücken der Pflegekräfte ausgetragen wird. Hier ist die Einführung eines einheitlichen Systems für die Personalbedarfsbemessung wichtig, die für einen transparenten und sinnvollen Einsatz des Personals in der Pflege sorgen kann. Die medizinische Rehabilitation und die Prävention müssen im Vordergrund stehen. Die Pflegebedürftigkeit im Alter darf nicht länger verzögert oder verhindert werden. Durch eine ausreichende Pflege und den Erhalt der Gesundheit ist nicht nur für die Betroffenen ein großer Vorteil, sondern es spart auch viele finanzielle Mittel ein. Die Stärkung einer ambulanten Pflege und der Vorrang müssen sich primär am jeweiligen Bedarf der betroffenen Menschen im höheren Alter orientieren. Das würde die Pflegeversicherung extrem entlasten, da eine teure Heimunterbringung vermieden werden könnte. Hierfür ist aber eine Erhöhung von ambulanten Sachleistungsbeträgen notwendig.

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