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Die Konsolidierung von Wissen

Bei der Konsolidierung sollen neue Wissensinhalte mit den Gedächtnisspuren (neuronale Traces) verstärkt werden, damit das neue Wissen schneller aufgenommen und richtig wiedergegeben werden kann. Hier gelten Grundsätze des Übens, einer gewissen Inkubationszeit und Interferenzfreiheit. Je öfter die Traces genutzt werden, desto schneller kommt das Gedächtnis voran und kann sich besser an die neuen Inhalte erinnern und diese nutzen.

Erfahren Sie jetzt mehr über:
I. Üben, üben, üben oder - die Wiederholungen
II. Intrinsische und extrinische Motivation
III. Intrinsische Motivation herstellen
VI. Verteiltes Lernen
V. Wissen besser festigen mit Gedächtnistraining

Üben, üben, üben oder - die Wiederholungen

Konsolidierung von Wissen

Die Konsolidierung der neuronalen Traces lassen sich am besten festigen, indem sich mit den neuen Inhalten immer und immer wieder beschäftigt wird. So werden die Spuren bei jeder Wiederholung gefestigt. Hier heißt es ausprobieren, üben, experimentieren. Dafür muss mentale Energie und Zeit aufgewendet werden. Die Umgebung sollte dabei möglichst reizarm sein damit die Aufmerksamkeit auf die neuen Inhalte fokussiert werden kann. Dann wird nach und nach das neue Wissen mit bereits vorhandenen Informationen verknüpft und somit der Wissenshorizont erweitert. Das sematische Gedächtnis verstärkt sich; vor allem bei positivem, emotionalem Zustand. Die Konsolidierung schreitet unter diesen Bedingungen zügig fort.

Intrinsische und extrinische Motivation

Von intrinsischer Motivation wird gesprochen, wenn eine Person die neuen Lerninhalte aus eigenem Interesse erlernen möchte. Ein extrinsischer Impuls liegt hingegen vor, wenn zum Beispiel für eine Prüfung gelernt werden muss, um gute Noten zu erzielen. Die Konsolidierung erfolgt am schnellsten, wenn die Zielsetzung intrinsisch ist, da das eigene Interesse, das Neue zu lernen hier stärker ist. Intrinsische Motivation kann auch erlernt werden; zum Beispiel dann, wenn ein Student unbedingt mit guten Noten das Studium abschließen möchte und deswegen diverse, neue Inhalte zuverlässig erlernen möchte.

Intrinsische Motivation herstellen

Lehrer versuchen oft, bei den Schülern eine intrinsische Motivation herzustellen, da diese dann vermehrt und begeistert mitarbeitern. Dies ist, je nach Thema, gar nicht so einfach und funktioniert oft nicht bei der ganzen Klasse. Denn: hier spielen die Vorlieben und Abneigungen, sowie die Interessen des Einzelnen eine große Rolle. Wer Mathematik noch nie mochte und sich nicht dafür interessiert, wird vermutlich wenig zu motivieren sein, diese Inhalte freiwillig und gern (intrinsisch) zu lernen. Der sogenannte "Handlungsorientierte Unterricht", der immer mehr an den Schulen Einzug erhält, soll die Schüler motivieren, sich Lerninhalte selbst zu erarbeiten und aktiv in das Unterrichtsgeschehen eingreifen zu können. Die Konsolidierung neuer Inhalte wird hiermit gefördert. Der Frontalunterricht (Lehrer steht vorne, die Schüler hören zu) gelangt immer mehr ins Aus und ist nur bedingt geeignet, um die Schüler zu mehr Aktivität und Lust am Lernen zu bewegen.

Besser und schneller LernenIm Kindergarten hingegen wird oft ganz unbewusst die intrinsische Motivation der Kinder geweckt. Denn: diese basteln, malen, singen und spielen Spiele nach Regeln weil hier eine viel größere Aktivität vorliegt, als beim, noch oft, vorhandenen passivem Unterricht. Die Konsolidierung wird im Kindergarten oft ganz von alleine erreicht, wenn die Kinder etwas gerne getan und dazu gelernt haben wie Laternen basteln, Lieder singen oder mit Knete lustige Figuren herstellen.

Verteiltes Lernen

Um den Prozess der Konsolidierung günstig zu beeinflussen, sollte das Lernen verteilt erfolgen.
Bedeutet: Pausen sind wichtig, Wiederholungen ebenso. Die Konsolidierung erfolgt am ehesten, wenn in bestimmten Abschnitten gelernt wird. Dabei muss für den Lernenden immer transparent sein, wann er was und wie viel lernen möchte und wann die Wiederholungen stattfinden werden. Dabei können Karteikarten helfen, aber auch das Aufschreiben erlernter Inhalte hilft dem Gehirn, die Traces zu ebnen und immer besser befahren zu können.

Die beste Zeit für effektives Lernen und eine schnelle Konsolidierung der Inhalte ist dann, wenn Körper und Geist ausgeruht sind, eine positive Grundstimmung vorhanden ist und ausreichend Zeit zur Verfügung steht.
Und: so lange wiederholen, bis die Inhalte wirklich vom Gehirn aufgenommen wurden. Mit jeder Konsolidierung neuen Wissens steigt das Gesamtwissen an und lässt sich immer mehr und effektiver verwenden.

V. Wissen besser festigen mit Gedächtnistraining

Ein mit Wissenschaftlern entiwckeltes Gedächtnistraining hilft Ihnen dabei, neues Wissen schneller und nachhaltiger aufzunehmen. Das vom Bundesministerium für Gesundheit prämierte Training von NeuroNation, steigert nachgewiesen die Leistung Ihres Gehirns. Sie verbessern geistige Fähigkeiten wie Ihr Gedächtnis, das Lernvermögen, die Konzentration oder das logische Denken.

Retroaktive Hemmung

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