5 einfache Tipps gegen Müdigkeit

Dass nach der Mittagspause eine große Müdigkeit einsetzt, kennt wohl so Mancher. Doch was können wir machen, um fit durch den Tag zu kommen? Neben der naheliegenden Antwort ‚mehr schlafen‘ hält die Wissenschaft interessante Vorschläge bereit, wie wir bei gleichbleibender Schlafmenge trotzdem fit bleiben.

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Um es gleich vorweg zu sagen: Leider können wir Ihnen auch nicht mitteilen, wie viele Stunden Schlaf Sie pro Nacht benötigen, um sich ausgeruht zu fühlen. Allerdings haben wir eine gute Nachricht: Sie müssen nicht unbedingt früher ins Bett gehen, um am nächsten Tag ausgeruht zu sein. Wie bedeutend es ist, ausgeruht zu sein, haben wir bereits in früheren Artikeln erläutert. Mit folgenden 5 Tipps kommen Sie entspannter durch den Tag:

1. Hände weg vom Handy (zumindest nachts)

Finger weg vom Smartphone im BettIn einer im Fachmagazin Organizational Behavior and Human Decision Processes veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Menschen, die ihr Smartphone nach 21 Uhr dienstlich verwenden, am nächsten Tag müder und weniger belastbar sind, als Personen, die zu später Stunde ihr Smartphone beiseitelegen [1]. Erklärt wird dies dadurch, dass es uns schwerer fällt zu Ruhe zu kommen und erholsam zu schlafen, wenn wir uns kurz vor dem Zubettgehen noch mit Inhalten aus der Arbeit beschäftigen.

2. Viel trinken

Viel trinken gegen MüdigkeitacInsbesondere in der Sommerzeit sollten Sie reichlich trinken. Wenn Sie zu wenig trinken, wird Ihr Blut dickflüssiger. Je dickflüssiger Ihr Blut ist, desto weniger Blut strömt in Ihr Gehirn, das Gefühl von Müdigkeit entsteht. Je nach Körpergröße sollten Sie circa 2 Liter pro Tag trinken. Tipp: Eine Flasche Mineralwasser am Arbeitsplatz erinnert Sie stets daran zu trinken.

3. Kein Alkohol zu später Stunde

Alkohol zu später Stunde vermeiden

Nicht wenige Menschen berichten, durch Alkohol müde zu werden. Zwar kann Alkohol durchaus Müdigkeit hervorrufen und beim Einschlafen helfen. Die Schlafqualität leidet indes unter Alkoholkonsum vor dem Einschlafen. Wenn Alkohol abgebaut wird, wird Adrenalin produziert. Die Folge ist entweder unruhiger Schlaf oder gar Erwachen. Für eine optimale Schlafqualität sollte daher in den Stunden vor dem Einschlafen auf Alkohol verzichtet werden.

4. Ordnung halten

Ordnung halten gegen MüdigkeitZu jedem Zeitpunkt prasselt eine Unmenge an Informationen auf uns herab. Um nicht in der Informationsflut unterzugehen, muss unser Gehirn entscheiden, welche Informationen wichtig sind und welche es getrost ignorieren kann. Je mehr Informationen zu verarbeiten sind, desto angestrengter ist unser Gehirn, das Gefühl von Erschöpfung setzt ein. Eine im Journal of Neuroscience veröffentlichte Studie konnte nun zeigen, dass auch ein unordentlicher Schreibtisch zu Erschöpfung führt [2].

5. Fettarm essen

Besser schlafen durch fettarme ErnährungJe fettiger eine Person isst, desto größer sind ihre Schlafstörungen. Dies ist das Ergebnis einer im Jahr 2010 im Fachmagazin Sleep Medicine veröffentlichten Studie [3]. Außerdem konnte die Studie zeigen, dass nicht nur die Schlafqualität unter Fettkonsum leidet, sondern auch das subjektive Gefühl von Tagesmüdigkeit. Nicht nur Ihre Figur, sondern auch Ihr Schlaf profitiert demnach von einer wenig fettreichen Ernährung.

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Quellen:

1: Lanaj, K., Johnson, R. E., & Barnes, C. M. (2014). Beginning the workday yet already depleted? Consequences of late-night smartphone use and sleep. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 124(1), 11-23.

2: McCains, S., & Kastner, S. (2011). Interactions of top-down and bottom-up mechanisms in human visual cortex. Journal of Neuroscience, 31(2), 587-597.

3: Gradner, M. A., Kripke D. F., Naidoo, N., & Langer, R. D. (2010). Relationships among dietary nutrients and subjective sleep, objective sleep, and napping in women. Sleep Medicine, 11(2), 180-184.

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