5 Tipps, um das Wohlbefinden zu steigern

Der Alltag ist für die meisten Menschen anstrengend. Um Ihnen das Leben ein wenig leichter zu machen, präsentieren wir Ihnen heute einfach umsetzbare Tipps, mit denen Sie auf natürlich Art und Weise Ihr Wohlbefinden steigern können. 

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1. Die Laufschuhe aus dem Keller holen

Joggen gegen den BluesSie müssen keinen Marathon laufen, um von körperlicher Aktivität zu profitieren. Eine Studie des Wissenschaftlers Michael Lardon konnte zeigen, dass bereits 20 Minuten körperlicher Aktivität zu Glücksgefühlen führt. Der Grund für die stimmungsaufhellende Wirkung ist die Freisetzung von Dopamin bei körperlicher Aktivität. Dopamin ist ein Neurotransmitter, der typischerweise im Belohnungssystem des Gehirns aktiv ist. Mit Sport belohnen Sie somit nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihr Gehirn. Zudem wirkt sich Sport generell positiv auf die Hirngesundheit aus [1].

2. Karfreitag ist Fischtag

Traditionell wird an Karfreitag Fisch serviert. Auch wenn Sie nicht Bibelfest sind, lohnt sich ein Abstecher an die Fischtheke. Insbesondere Salzwasserfische sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Eine Studie des Wissenschaftlers Dr. Joseph MercolaOmega 3 in Fisch konnte zeigen, dass Personen, die viel Fisch essen, ein geringeres Risiko besitzen, unter Depressionen zu leiden. Die Wissenschaft geht davon aus, dass ein Bestandteil von Omega-3-Fettsäuren für die Produktion von Serotonin verantwortlich ist. In den Gehirnen von Personen, die unter Depressionen leiden, ist die Serotonin-Konzentration typischerweise reduziert [2].

3. Freunde zum Osterbrunch einladen

Wir Menschen sind Herdentiere. Eine Studie der Wissenschaftlerin Dr. Louise Hawkley der Freunde machen glücklichUniversität Ohio hat sich mit der Frage beschäftigt, wovon unsere Lebenserwartung abhängt. Dabei zeigte sich, dass Einsamkeit der Faktor ist, der das Leben am meisten verkürzt. Die Erklärung ist einleuchtend: Einsame Menschen erleben mehr Stress. Neben einem negativen Einfluss auf Organe verursacht dieser Art von Stress ein generelles Unwohlsein [3].

4. Miso für GABA

Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA, ist ein oft unterschätzter Neurotransmitter. Die meiste Aufmerksamkeit erhält Dopamin und Serotonin, da diese beiden Neurotransmitter aktiv die Stimmung heben können. GABA kommt eine Vielzahl von Funktionen zu, insbesondere aber für die Entspannung von Körper und Geist ist es unerlässlich. Wenn Sie unter Nervosität oder innerer Unruhe leiden, könnte es sich lohnen, einmal zu versuchen, die GABA-Konzentration zu erhöhen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am einfachsten ist es dabei, regelmäßig GABA auf den Speiseplan zu schreiben. Wenn Sie asiatisches Essen mögen, haben Sie Glück. Besonders geeignet ist Miso-Suppe und Kimchi um die GABA-Konzentration zu erhöhen. Doch auch in der Nähe liegt das Gute: auch Sauerkraut enthält GABA [4].

5. Waldi streicheln

Die Wissenschaftlerin Jeanie Davis Lerche hat sich mit der Frage beschäftigt, wie sich Haustiere auf unser Wohlbefinden auswirken. In ihrer Übersichtsarbeit kam sie zu dem Schluss, dass das Streicheln eines Haustiers eine effektive Methode ist, den Serotonin- und Dopaminspiegel zu steigern. Der wohltuende Effekt ist dann besonders stark ausgeprägt, wenn BesitzerTiere streicheln macht glücklich eine starke emotionale Bindung zu ihrem Haustier besitzen. Falls Sie allergisch gegen Hundehaar sind, müssen Sie nicht unglücklich werden. Das Umarmen von Menschen, die man liebt, hat einen ähnlich wohltuenden Effekt [5].

All diese Tipps mögen in ihrer Menge schwer umsetzbar sein. Wichtiger, als das ganze Leben von einem auf den anderen Tag zu ändern, ist es, offen für Neues zu sein und Veränderungen zuzulassen. Vielleicht merken Sie, dass sich einer der Tipps wunderbar in Ihren Alltag integrieren lässt, wohingegen ein anderer sich für Sie nicht gut anfühlt. Denn wir bei NeuroNation wissen: Kein Mensch gleicht dem anderen, jedes Gehirn hat seine individuellen Stärken. Ihr Lebensstil muss zu Ihnen passen, so wie unser Gehirntraining zu Ihrem Gehirn.

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Quellen:

1: Eriksson, P. S., Perfilieva, E., Björk-Eriksson, T., Alborn, A.-M., Nordborg, C., Peterson, D. A., & Gage, F. H. (1998). Neurogenesis in the adult human hippocampus. Nature Medicine, 4, 1313-1317.

2: Mercola, Joseph, Ph.D., “More Omega-3 Studies Find Links to Depression,”November 24 2004.

3: Hawkley, L. C., & Cacioppo, J. T. (2010). Loneliness Matters: A Theoretical and Empirical Review of Consequences and Mechanisms. Annuals of Behavioral Medicine.

4: Streeter, CC, Jensen JE, Perlmutter RM, Cabral HJ, Tian H, Terhune DB, Ciraulo DA, Renshaw, PF, “Yoga Asana sessions increase brain GABA levels: a pilot study.” Journal of Complementary Medicine, 2007 May 13.

5: Lerche Davis, Jeanie, “5 Ways Pets Can Improve Your Health,” WebMD. November 16, 2009.

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