Beim Trainieren stärken Sie Ihr Gehirn auf struktureller Ebene

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Lange Zeit vertraten viele Wissenschaftler die Meinung, dass das menschliche Gehirn nach der frühkindlichen Entwicklung nur noch eine Veränderung erwartet: Stetige Abnahme der Gehirnzellenanzahl und gleichzeitige Abschwächung ihrer Verbindungen.

Im Jahr 2004 konnten die Forscher jedoch nachweisen, dass physische Aktivitäten, wie beispielsweise das Erlernen zu jonglieren, zu Veränderungen in den Bereichen des Gehirns führen, die während der Ausführung dieser motorischen Übung betätigt werden. Nun, nach über zehn Jahren, konnte bestätigt werden, dass auch Gehirntraining eine solche strukturelle Veränderung bewirken kann.

Wie funktioniert unser Gehirn?

Laut Studien verändern kognitive Übungen sowohl die graue, als auch die weiße Gehirnsubstanz. Während die graue Substanz aus den Zellkörpern der Neuronen besteht und für die Informationsverarbeitung in unserem Gehirn essentiell ist, besteht die weiße Gehirnsubstanz aus Fasern, die die Zellkörper aus verschiedenen Arealen des Gehirns verbinden, und spielt daher eine unentbehrliche Rolle bei dem Informationstransport.

Veränderung der Gehirnstruktur

Seit Neustem ist bekannt, dass Übungen zur räumlichen Orientierung oder gar Sprachkurse in nur wenigen Monaten das Volumen der grauen Gehirnsubstanz vergrößern und auf diese Art und Weise eine bessere Grundlage für zukünftige kognitive Vorgänge schaffen können. So wird beispielsweise eine Verdichtung der grauen Substanz, die in der gedächtniszuständigen Region des Gehirns stattfindet, von außen (also von uns selbst) als Verbesserung unseres Gedächtnisses wahrgenommen.

Was die weiße Substanz angeht, so zeigen sich hier noch beachtlichere Effekte: Bereits drei Wochen Gehirntraining erhöhen spürbar die Isolierung der Faserverbindungen (ähnlich der Gummiisolierung eines elektrischen Kabels) und verstärken auf diese Art und Weise diese Verbindungen. Die Informationsübertragung wird somit schneller und zuverlässiger, der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gehirnregionen werden gestärkt.

Trainieren und das eigene Leben verändern

Na gut, fragen Sie sich jetzt bestimmt, was bedeutet das aber konkret für mich und mein Leben? Keine Sorge, die Veränderungen bleiben auch im Alltag nicht unbemerkt. So fällt Ihnen beispielsweise die Leichtigkeit auf, mit der Sie zwischen nach-einem-Rezept-kochen und dem-Kind-mit-den-Hausaufgaben-helfen switchen oder im Büro nach einem unerwarteten Anruf nicht den Faden verlieren und die bereits angefangene E-Mail gleich weiterschreiben können.

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Quellen:

[1] Draganski, B. et al. Neuroplasticity: changes in grey matter induced by training. Nature 427, 311–312 (2004).
[2] Scholz, J. et al. Training induces changes in white-matter architecture. Nature Neuroscience 12, 1370–1371 (2009).
[3] Wenger, E. et al. Cortical thickness changes following spatial navigation training in adulthood and aging. NeuroImage 59, 3389-3397 (2012).
[4] Mårtensson, J. et al. Growth of language-related brain areas after foreign language learning. NeuroImage 63, 240-244 (2012).
[5] Takeuchi, H. et al. Training of working memory impacts structural connectivity. The Journal of Neuroscience 30, 3297-3303 (2010).
[6] Salminen, T. et al. Increased integrity of white matter pathways after dual n-back training. NeuroImage 133, 244-250 (2016).

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