Gedächtnis

Unser Gedächtnis ist ein großer Speicher, der Informationen aufnimmt, verarbeitet, sammelt und bei Bedarf wieder als Erinnerung freigibt. Diese besondere Merkfähigkeit verdanken wir der Eigenschaft unseres Nervensystems, Erfahrenes (Informationen) festzuhalten.

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Was beeinflusst unser Gedächtnis?

Dies funktioniert eigentlich wunderbar und gewöhnlich ohne unser Zutun im ausreichenden Umfang. Jedoch können Unfälle, altersbedingte Krankheiten oder Drogenmissbrauch jeglicher Art den Funktionen unseres Gedächtnisses erheblichen Schaden zufügen – Vergesslichkeit bis hin zu schwerer Demenz und permanentem Gedächtnisverlust sind die fatalen Folgen.

Auch ohne Krankheit büßen wir im Alter ein gutes Stück Erinnerungsvermögen ein. Menschen, die sich für ihre Umwelt, Literatur und sonstige geistigen Fertigkeiten interessieren, halten ihre grauen Zellen und ihr Gedächtnis lange frisch. Eintönigkeit und Desinteresse bringen unseren agilen Denkapparat in Verlegenheit. Er drückt aus Langeweile die „Schlummertaste“ und geht langsam aber sicher in den „Standby-Modus“ über. Dies bekommt auch unser Gedächtnis zu spüren. Wir brauchen länger, um Erinnerungen heraus zu kramen. Manche Ereignisse streicht unser Gehirn ganz. Ist irgendwo zu verstehen. Was kaum oder gar nicht angefordert wird, verschwindet schnell in der untersten Schublade unseres Speichers.

Wie spaltet sich unser Gedächtnis auf?

Das Gedächtnis ist zwar nur ein Wort, doch es beinhaltet drei wichtige Systeme. Unterteilt wird unsere Erinnerungsmaschine in:

  • ein Ultrakurzzeitgedächtnis (bewahrt Informationen für Millisekunden bis Sekunden),
  • ein Kurzzeitgedächtnis oder Arbeitsgedächtnis (hält Nachrichten für Minuten fest) und
  • ein Langzeitgedächtnis (sichert Meldungen für Jahre)

Wir nehmen täglich Unmengen von Informationen auf. Diese Informationen landen zunächst im Ultrakurzzeitgedächtnis. Dort fällt die Entscheidung, welche Informationen bleiben dürfen und welche wieder gehen müssen. Wichtige Nachrichten werden dem Kurzzeitgedächtnis übermittelt. Werden diese dort mehrfach von uns abgefragt und aufgerufen, schaffen sie den Sprung ins Langzeitgedächtnis, wo sie schnell und dauerhaft greifbar sind.

Forscher behaupten, dass fast keine Eindrücke, Informationen und Gedanken verloren gehen. Alle Sinneseindrücke sind demnach tief im Geheimfach unseres Unterbewusstseins eingesperrt. Wer sie finden will, muss nur zum richtigen Schlüssel greifen!

Ein gut funktionierendes Gedächtnis braucht etwas Unterstützung. Motivation, Gehirnjogging und Gedächtnistraining sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima zwischen uns und der Erinnerung!

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