Gehirntraining als Demenzvorsorge: Neueste Meta-Studie gibt Hoffnung

Kann regelmäßiges Gehirntraining altersbedingte kognitive Einbußen verhindern? Dieses Thema wurde in den letzten Jahren oft diskutiert. Nun haben wir endlich eine Antwort auf die ewige Frage.

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In einer Meta-Studie unter der Leitung von Professor Michael Valenzuela von der University of Sydney konnte eindeutig nachgewiesen werden, dass sich kognitives Training positiv auf die Gesundheit unseres wichtigsten Organs auswirkt und signifikante Effekte bei demenzgefährdeten Patienten zeigt.

Wer ist besonders demenzgefährdet?

Das Forscherteam von Valenzuela hat Ergebnisse und Befunde aus 17 Studien analysiert, die sich mit dem Einfluss des computergestützten Gehirntrainings auf Patienten mit leichter kognitiven Beeinträchtigung (LKB) sowie auf Demenzpatienten beschäftigt haben. Unter leichten kognitiven Beeinträchtigung versteht die Medizin kognitive Defizite, die zwar die durchschnittlichen altersbedingten Gehirnveränderungen übertreffen, jedoch aber nicht schwerwiegend genug sind, um die Alltagsselbstständigkeit der Patienten einzugrenzen.

Obwohl diese Symptome nicht einer Demenzdiagnose gleichzustellen sind, befinden sich die Betroffenen in einer besonders demenzgefährdeten Risikogruppe. Deshalb lag es den Forschern besonders am Herzen, Wege zu finden, das Voranschreiten der Demenzsymptomatik vor allem bei solchen Patienten zu verlangsamen oder gar aufzuhalten.

Neue Meta-Studie: Es gibt eine Lösung

Die neueste Meta-Analyse zeigt, dass Gehirntraining die kognitiven Beeinträchtigungen der LKB-Patienten in vielerlei Hinsicht beeinflussen und verbessern kann. Das verbale Erinnerungsvermögen, die Aufmerksamkeitsspanne, das Arbeitsgedächtnis sowie die Lernfähigkeit können sich signifikant steigern. Zudem kann das Training auch solche ernsthaften Nebenwirkungen kognitiver Einbußen, wie Depressionen, deutlich abschwächen. Wie wichtig es ist, diese Maßnahmen rechtzeitig zu ergreifen, zeigt ein weiterer Befund: Nach dem Ausbruch der Demenz kann Gehirntraining auf ihre Entwicklung kaum Einfluss ausüben.

Alles deutet also darauf hin, dass computergestütztes Gehirntraining den Demenzausbruch deutlich verlangsamen oder sogar verhindern kann. Das Potenzial, das darin steckt, entfaltet sich somit in einem neuen, bisher ungekannten Maße und erschließt neue Horizonte für die ganze Menschheit.

NeuroNation – starker Partner an Ihrer Seite

Wir sind besonders stolz darauf, dass NeuroNation seit Neustem mit dem Team von Prof. Valenzuela kooperiert und zusammen an einem Projekt arbeitet, um den Einfluss von Gewohnheiten und Gehirntraining auf die Demenzvorbeugung zu untersuchen.

Schenken auch Sie uns Ihr Vertrauen. Die Übungen von NeuroNation wurden zusammen mit renommierten Neurowissenschaftlern entwickelt und für ihre Effektivität vom Bundesministerium für Gesundheit ausgezeichnet. Vergessen Sie Ihre Gesundheit nicht – Sie haben sie selbst in der Hand!

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Quellen:

[1] Hill, N. T. M. et al. Computerized cognitive training in older adults with mild cognitive impairment or dementia: A systematic review and meta-analysis. American Journal of Psychiatry Nov 14, (2016).

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