Kaffee gegen Alzheimer? So soll das laut einer neuen Studie funktionieren

Wie bitte? Ja, Sie haben richtig gelesen: Laut einer neuen Studie der Indiana University (USA) ist Koffein in der Lage, das Demenzrisiko zu senken.

Training starten

Bereits im Jahr 2016 haben dieselben Forscher bewiesen, dass ein Enzym namens NMNAT2 einen schützenden Effekt auf unser Gehirn ausüben und es sogar vor Demenz bewahren kann. Das Enzym bekämpft fehlgefaltete Tau-Proteine, die sich mit dem Alter als Plaques in unserem Gehirn ansammeln. Neurodegenerative Erkrankungen mit Ablagerungen von Tau-Protein werden als Tauopathien bezeichnet; die wohl bekannteste Tauopathie ist die Alzheimer-Demenz.

Neueste Studie: Koffein und seine Superkräfte

Nachdem das Wunderprotein nun feststand, haben sich die Wissenschaftler auf die Suche nach Substanzen gemacht, die dessen Produktion in unserem Körper fördern können. Dafür wurden 1.280 unterschiedliche Verbindungen und Präparate untersucht, einschließlich existierender Medikamente. 24 davon haben sich als NMNAT2-produktionsfördernd erwiesen; eine – und gleichzeitig die wirksamste – dieser Substanzen ist Koffein.

In einem Laborexperiment konnte gezeigt werden, dass Koffeinzufuhr die NMNAT2-Produktion deutlich erhöht, und dies schützt wiederum vor demenzgefährdenden Tau-Protein-Ablagerung in unserem Gehirn.

Geistig fit sein und bleiben – Ein ganzheitlicher Ansatz

Kaffeetrinken allein reicht natürlich nicht aus. Die richtige Ernährung, Entspannung und Aktivität bilden gemeinsam die Grundlage für geistige Fitness bis ins hohe Alter. Eine Übersichtsstudie des Wissenschaftlers Michael Valenzuela wies nach, dass geistig aktive Menschen ein um 46% geringeres Risiko besitzen, an Demenz zu erkranken. Geistige Aktivität hat viele Gesichter: Das Spielen eines Instruments, das Erlernen einer Fremdsprache – oder wissenschaftliches Gehirntraining.

Das aktivierende Training von NeuroNation wurde zusammen mit renommierten Neurowissenschaftlern entwickelt und für ihre Effektivität vom Bundesministerium für Gesundheit ausgezeichnet. Vergessen Sie Ihre Gesundheit nicht – Sie haben sie selbst in der Hand!

Training starten

Quellen:

[1] “Screening with an NMNAT2-MSD platform identifies small molecules that modulate NMNAT2 levels in cortical neurons” by Yousuf O. Ali, Gillian Bradley & Hui-Chen Lu in Scientific Reports. Published online March 7 2017.
[2] Indiana University “Caffeine Boost Enzyme That Could Protect Against Dementia.” NeuroscienceNews. NeuroscienceNews, 4 March 2017.

Anmelden

Sign in with Google