Lebenslang lernfähig bleiben

Wer im Berufsleben erfolgreich sein will, muss heutzutage fitter sein denn je. Die Innovationszyklen werden immer kürzer und verlangen von Mitarbeitern kontinuierlich die Bereitschaft, neugierig und offen auf Veränderungen zu reagieren. Ihre Lernfreunde und Lust auf Neues können Berufstätige mit Gehirntraining erhöhen.

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Technologische Innovationen haben im 21. Jahrhundert rasant an Fahrt aufgenommen, wodurch sich auch die Marktumgebungen immer schneller wandeln. Für die arbeitende Bevölkerung bedeutet das: Sie müssen häufiger neue Zusammenhänge erfassen und flexibel auf Veränderungen reagieren. Je neugieriger der Mensch ist, desto erfolgreicher ist er im Berufs- und Privatleben. Das hat auch eine Studie des Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck ergeben: Neugierige Mitarbeiter setzen Ideen in die Tat um.

Neugier ist die treibende Kraft unseres Fortschritts und unserer Entwicklung. Sie besteht laut der Merck Neugier Studie 2016 aus vier Dimensionen: Wissbegierde gegenüber dem Unbekannten, Offenheit gegenüber anderen Blickwinkeln, Stresstoleranz und Kreativität, neue Wege für Probleme zu finden. Eine überdurchschnittliche Kreativität ist dabei besonders wichtig, um stets innovativ und erfolgreich zu bleiben. Diese Eigenschaft kann mit Gehirntraining besonders gut gefördert werden.

Kreativer mit Herausforderungen umgehen

Kreativität entsteht im episodischen Gedächtnis. Dieses ist für die Verknüpfung von erlebten Ereignissen zu Einsichten und Zusammenhängen verantwortlich. Es stellt Verbindungen zwischen einzelnen im Gehirn gespeicherten Informationen her und ermöglicht dem Menschen, neue Blickwinkel auf einen Sachverhalt oder ein Problem einzunehmen.

Das episodische Gedächtnis und die erforderliche Kreativität können durch gezieltes Gehirntraining gefördert werden. Die häufigste Form eines solchen Trainings ist der sogenannte N-Back-Task. Beim Trainieren merkt man sich schnell verschwindende Symbole, die danach miteinander verglichen werden müssen.

Das klassische Merken funktioniert bis zu einer gewissen Anzahl recht gut, müssen jedoch sehr viele Symbole abgespeichert werden, sind Kreativitätstechniken gefragt. Der Anwender lernt um die Symbole herum eine Geschichte zu entwickeln und so mehr Inhalte zu merken. Der Aufbau und die Weiterentwicklung einer Geschichte bringen dem Gehirn bei, wie es zwischen verschiedenen Symbolen immer wieder neue Verknüpfungen herstellt. Genau das fördert die Kreativität insgesamt und stärkt gleichzeitig das episodische Gedächtnis. Für Experimentierfreudige: Bei NeuroNation nennt sich diese Übung „Merkfluss„.

Informationen effizienter übertragen

Doch nicht nur die Kapazitäten unseres Gehirns können mit einem effektiven Training erhöht werden. Auch die Informationsübertragung im Gehirn wird effizienter. Eine Studie ergab beispielsweise, dass kognitive Übungen die weiße Gehirnsubstanz – welche für den Informationstransport unentbehrlich ist – verbessern. Bereits drei Wochen Gehirntraining erhöhen die Isolierung der Faserverbindungen spürbar – ähnlich der Gummiisolierung eines elektrischen Kabels – und stärken so die Verbindungen. Die Informationsübertragung wird dadurch schneller und zuverlässiger. Eine Grundvoraussetzung, um innovative Einfälle oder Sichtweisen zu erlangen. Denn das Denken fällt dem trainierten neugierigen Menschen leichter.

Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit der Merck Curiosity Initiative entstanden. Jakob Futorjanski ist Teil eines internationalen Curiosity-Netzwerks von Meinungsführern aus Wissenschaft und Technologie, die gemeinsam mit Merck der Frage nachgehen: Wieso Neugier?

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