Logik

Logisches Denken ist die klassische Umschreibung für den Sinngehalt eines vernunftbegabten Handelns und folgerichtigem Denken. Die Schwerpunkte der Logik liegen im Bereich der Philosophie, Informatik und Mathematik. Begriff, Aussage, Definition und Beweis sind die Grundpfeiler des logischen Denkens.

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Ist das logisch?

Die linke Gehirnhälfte steuert das logische Denken, die Sprache und das analytische Denken. Alle Informationen die eingehen werden überprüft, ausgewertet und gehen danach reibungslos in eine richtige (logische) Schlussfolgerung über.

Wichtige Regeln des logischen Denkens

Modus tollendo tollens: (Wenn A, dann B) = (Wenn nicht B, dann nicht A)

Beispiel: Aus „Wenn es regnet, dann ist die Straße nass." schließen wir „Wenn die Straße nicht nass ist, dann regnet es nicht". Achtung bei der Richtung: Aus „Wenn es regnet, dann ist die Straße nass." kann man nicht schließen „Wenn es nicht regnet, dann ist die Straße nicht nass.".

Transitivität:

(Wenn A größer ist als B) und (B ist größer als C) = (A ist größer als C).

Laut Wissenschaft sind Personen, die besser logisch denken können, im Leben mit größerer Wahrscheinlichkeit erfolgreich sind als Personen mit geringeren logischen Fähigkeiten. Logisches Denken reagiert sehr positiv auf Gehirnjogging und Gedächtnistraining. Es gibt viele Arten seine Logik zu fördern. Denksportaufgaben helfen unserer Logik auf die Sprünge und rüsten unser Gehirn für das Erkennen komplizierter Zusammenhänge. Schon nach wenigen Tagen erhalten wir greifbare, nachvollziehbare, logische Ergebnisse, die wir „der Lehre des richtigen Schließens" (Aristoteles) verdanken.

Die drei wichtigsten Versionen des logischen Denken

  1. Das Denken mit „wenn" und „dann" (konditional = an eine Bedingung geknüpft)
  2. Das Denken mit Quantoren - zum Beispiel: "alle", "keine" - (syllogitisch = immer nach dem gleichen Muster);
  3. Das Denken in Relationen (relational = in Beziehung stehend, verwandtschaftlich)

Beispiel eines Logikrätsels:

  • Das gelbe Auto ist größer als das grüne Auto.
  • Das grüne Auto ist gleich groß wie das rote Auto.
  • Das gelbe Auto ist größer als das rote Auto.
  • Das rote Auto ist größer als das blaue Auto.
    Welches Auto ist am größten?

Hilfestellung:

Bei der Lösung des Rätsels ist das oben genannte „Denken in Relationen" und die oben genannte „Transitivität" aktiv. Die Relationen wären in diesem Fall „größer als", „gleich groß" und „kleiner als". Die Gültigkeit des Beweises, gepaart mit der Richtigkeit des Schlusses ist logisches, richtiges Denken. Ist doch logisch!

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