Mentale Aktivität kann Ihr Gehirn vor kognitivem Abbau schützen

Es ist kein Geheimnis, dass geistige Aktivität auch im hohen Alter das Gehirn vor altersbedingten Veränderungen schützen kann. Neurodegenerative Erkrankungen, wie Demenz, haben jedoch eine derart zerstörende Wirkung, dass nach ihrem Ausbruch kaum Einfluss auf ihre Entwicklung genommen werden kann.

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Anders sieht es mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (LKB) aus. Darunter versteht die Medizin kognitive Defizite, die zwar durchschnittliche altersbedingte Gehirnveränderungen übersteigen, jedoch nicht schwerwiegend genug sind, um die Alltagsselbstständigkeit der Patienten einzugrenzen.

Obwohl diese Symptome nicht einer Demenzdiagnose gleichzustellen sind, befinden sich die Betroffenen in einer besonders demenzgefährdeten Risikogruppe. Deshalb liegt es den Forschern besonders am Herzen, Wege zu finden, das Voranschreiten der Demenzsymptomatik vor allem bei solchen Patienten zu verlangsamen oder gar aufzuhalten.

Neue Studie: Es gibt eine Lösung

In einer neuen Studie untersuchten Forscher der berühmten Mayo Clinic (USA) den Einfluss von mentaler Aktivität auf die Entwicklung leichter kognitiver Beeinträchtigungen. Zu diesem Zweck wurden 1.929 Senioren über einen Zeitraum von 4 Jahren beobachtet; alle Teilnehmer waren zu Beginn der Studie kognitiv völlig gesund. Wissenschaftler haben festgehalten, wie geistig aktiv die Senioren in ihrem Alltag sind, und diese Daten am Ende der Studie der Häufigkeit milder kognitiver Beeinträchtigungen gegenübergestellt.

Es hat sich herausgestellt, dass Senioren, die 1 bis 2 Mal pro Woche stimulierende geistige Aktivitäten ausübten, signifikant weniger LKB-Symptomatik – wie Vergesslichkeit – aufwiesen, als diejenigen, die nur 2-3 pro Monat geistig aktiv wurden. Diese Aktivitäten umfassten unter anderem Spiele, soziale Interaktionen und Computerbedienung. Das Letztere zeigte sich dabei als besonders effektiv und risikoreduzierend.

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Alles deutet also darauf hin, dass computergestütztes Gehirntraining den altersbedingten Verfall des Gehirns deutlich verlangsamen oder sogar verhindern kann. Das Potenzial, das darin steckt, entfaltet sich somit in einem neuen, bisher ungekannten Maße und erschließt neue Horizonte für die ganze Menschheit.

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Quellen:

[1] Krell-Roesch, J. et al. Association between mentally stimulating activities in late life and the outcome of incident mild cognitive impairment, with analysis of the APOE e4 genotype. JAMA Neurology, 30 January (2017).

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