Unser Unbewusstsein - Wegweiser, Schatztruhe und Glücklichmacher

"Über 90 Prozent von all dem was wir täglich machen, erledigt unser Gehirn im Alleingang". [1] Schon seit Jahren versuchen Forscher die "Macht des Unterbewussten" freizulegen, denn - jeder Mensch weiß mehr, als er eigentlich vermuten würde.

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Wir beherbergen eine ganze Schatztruhe an Wissen in unserem Gehirn. Das einzige Problem ist, dass diese Informationen nicht so einfach abgerufen werden können. Der Wissenschaftler Prof. Roth bezeichnet uns Menschen sogar als "Marionette unseres eigenen Unbewusstseins". Um im Leben erfolgreich und glücklich zu sein, so Roth, ist es wichtig bewusst mit dem Unbewusstsein zu arbeiten.

Unser Bauchgefühl lässt uns zumeist die richtigen Entscheidungen treffen

Es gibt viele Bezeichnungen für dieses Gespür, ob es nun das Bauchgefühl, die Intuition oder der 6. Sinn ist. Wie oft vertrauen Sie diesem Gefühl? Wenn Sie genau darüber nachdenken, werden Sie auf eine beachtliche Anzahl an Situationen kommen. Sich in ungewohnten Situationen zurechtzufinden, eine rote Ampel im passenden Augenblick überqueren, die richtigen Worte finden oder einfach mal nichts zu sagen, weil es gerade nicht passt. Es ist schwer zu erklären, was uns in diesem Moment entscheiden lässt und geht sogar bishin zu der Partnerwahl.

Unser Verstand macht nur einen kleinen Teil unseres Wissens aus

Darb-i-Imam SchreinDer US-amerikanische Intuitions­forscher M. Fisher erklärt:"Der Verstand, den Men­­schen einsetzen, um vermeint­lich kluge Entscheidungen zu treffen, ist begrenzt und macht nur einen kleinen Teil unseres tatsächlichen Wissens aus." Da hat die menschliche Intuition schon einen wesentlich größeren Anteil. Wenn wir nach unserem Bauchgefühl entscheiden, dann han­delt es sich dabei durchaus um einen Ab­ruf von zuvor aufgenommenem Wissen. Wir ha­ben es eben nur nicht bewusst abgespeichert. Seit jeher treffen Menschen über ihr Gespür die richtigen Entscheidungen und schaffen großartige Dinge.

Ein eindrucksvolles Beispiel lässt sich an vielen religiösen Stätten und Moscheen finden, die schon in der Zeit des Mittelalters entstanden. Die Formeln, die man für die regelmäßigen Muster und Formen anwenden müsste, wurden erst im 20. Jahrhundert entdeckt. So entstand das regelmäßige Muster des Darb-i-Imam-Schreins in Isfahan (Iran), aus dem intuitiven Wissen über Formen und Muster, so vermuten Forscher. [2]

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Quellen:

[1] ARD-Reportage, Die Macht des Unterbewussten
[2] Spiegel Online Wissenschaft (2013), Die Macht des Unbewussten, Link


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